2051: Das Hotel

magdas HOTEL


Laut Beherbergungsstatistik der Stadt Wien steigerte sich die Zahl der Gästeübernachtungen in den vergangenen zehn Jahren um über 60 % auf 13,5 Millionen pro Jahr – Tendenz steigend. Vor dem Hintergrund ebenso rasant ansteigender Migrationsströme ist Gastfreundschaft nicht nur gegenüber zahlenden Gästen, sondern auch gegenüber Flüchtlingen gefordert. Die Wertschöpfung aus dem Tourismus soll zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Fluchthintergrund genutzt werden, so die Zukunftsvision des im Frühjahr 2015 eröffneten Demonstrators magdas HOTEL, betrieben von der Social-Business-Tochter der Caritas der Erzdiözese Wien und entworfen vom Wiener Architekturbüro AllesWirdGut. Neben den touristischen Einrichtungen bietet es Arbeitsplätze für Menschen mit Fluchthintergrund und Unterkunft für jugendliche AsylbewerberInnen.

Das Hotel mit sozialem Mehrwert verbindet Kulturen, kreiert Chancen und schafft einen lebendigen Ort der Begegnung. Crowdsourcing Partizipation, ein Fokus auf Upcycling) und das Reagieren auf Vorgefundenes und Zufälliges – das Hotel hielt Einzug in ein ehemaliges SeniorInnen- und Pflegehaus – forderten einen neuen Gestaltungsansatz. Dieser wird im Rahmen von 2051: Smart Life in the City als Open-Source-Rezeptur angeboten und ermöglicht die Skalierung der Idee zur „Hotelkette“. BesucherInnen der VIENNA BIENNALE können sich in das Hotel einmieten,  bei „magdas MITGESTALTEN“ selbst mithelfen oder den laufenden Betrieb kennenlernen.



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