2051: Die Schule

#openschoool


Der Berliner Designer und Architekt Van Bo Le-Mentzel, bekannt durch seine Hartz IV Möbel und das One-Sqm-House, nutzte seine Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, um mit einem offenen Lernansatz (Crowducation) zu experimentieren. Seine Initiativen wie die Open Academy Of The Fine Hearts und die #dclassconference fließen in das Bildungsexperiment #openschoool, das Le-Mentzel mit dem Wiener Designstudenten Jakob Listabarth als Demonstrator für 2051: Smart Life in the City entwickelte, ein.

Das Bildungswesen wird einer Ökonomisierung entzogen und zum Allgemeingut. „Offenheit zählt mehr als Wissen. Orientierung ist besser als Zertifizierung. Orthogravieh ist überbewertet – Beziehungen sind alles“, so das Manifest der Schule der Zukunft, die keine Klassen, keine Trennung zwischen Lehrenden und Lernenden, keinen Lehrplan und keinen festen Standort hat. Sie basiert auf dem Prinzip des gegenseitigen Lernens und nutzt die Intelligenz der lokalen Nachbarschaft ebenso wie die der globalen Internet-Community. Im öffentlichen Raum abgehaltene Meinungsforen, sogenannte „Speakouts“, sind Teil dieser Vision eines „fliegenden Klassenzimmers“, das in einem partizipativen Prozess entwickelt wird und dazu einlädt, das Thema Bildung aktiv mitzugestalten.



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