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PROSA – Projekt Schule für alle


Junge Flüchtlinge werden in vielen Lebensbereichen eingeschränkt. Negative Schulerfahrungen stellen häufig das prägende Element der Bildungslaufbahn unserer Zielgruppe dar. Diese bestimmen demnach auch zentral ihren allgemeinen Zugang zum „Lernen“. 

Fehlende Perspektiven sowie der Mangel an sozialem Rückhalt, fehlende Tagesstruktur und wenig Kontakt zur Aufnahmegesellschaft kommen als zusätzliche Hürden für eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hinzu. Häufig erschweren zusätzlich psychische Belastungen aus den Fluchterfahrungen und dem schleppenden Asylverfahren das Leben der Betroffenen.

PROSA baut daher auf drei Grundprinzipien auf, die  ineinander greifen: 

1. Unterricht, der auf die Zielgruppe zugeschnitten ist und jedwede Anstrengung unternimmt, um den Jugendlichen eine formale Qualifikation, den Einstieg in die Arbeitswelt und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

2. Sozialarbeit, die alle Anstrengungen unternimmt, damit unsere Jugendlichen den Kopf frei haben um lernen zu können. Von Ticket über Kindergartenplatz bis hin zu Behördenschreiben oder Wohnungssuche.

3. Nachbarschafts- und Partizipationsarbeit als Mittel der Teilhabe an der Gesellschaft in der unsere SchülerInnen leben. Isolation ist eines der markantesten Merkmale junger Flüchtlinge in Österreich.

www.prosa-schule.org

 

 



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