Vollpension

Wir wollen Omas Kuchen für alle


Die Vollpension hat als Pop-Up Café dort angefangen, wo für viele ihre neue Jeans entsteht: im Hosenlabor der Gebrüder Stitch. Die Zwei haben sich mit der Frage beschäftigt, wo man die besten Mehlspeisen in Wien herbekommt. Die Antwort war so naheliegend, dass man sie beinahe übersehen könnte: natürlich von der Oma. Schon war der Grundbaustein einer Geschichte gelegt, die genauso gut ein modernes Märchen sein könnte.

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Denn die Vollpension, die mittlerweile von Hannah und Julia liebevoll geführt wird, vermittelt etwas, was man in der heutigen Zeit oftmals vermisst: Moral. Nächstenliebe, Respekt und Verantwortung gegenüber unterschiedlichen Generationen. Passend zu dieser Thematik ist die Vollpension vorletztes Jahr im Advent das erste Mal auf die Öffentlichkeit und gleichzeitig auf vollen Erfolg gestoßen. Was folgte waren mehrere Pop-Up- Events und eine Tour durch Österreich. Nun soll die Vollpension einen festen Standpunkt bekommen und somit ein Treffpunkt für Jung und Alt werden.

Das Konzept ist denkbar einfach und genau deshalb so besonders: PensionistInnen haben die Möglichkeit sich in der Pension etwas dazuzuverdienen. Altersarmut und Vereinsamung von älteren Menschen im urbanen Raum sind wichtige Themen in unserer heutigen Gesellschaft. In der Vollpension wird versucht, einen Teil dazu beizutragen, dass sich hier etwas ändert. Ältere Menschen backen vor Ort nach ihren besten Rezepten und sind direkt in das Kaffeehaus-Geschehen involviert. Die Naschereien werden dann im Ambiente eines bewusst überstilisierten „Oma-Wohnzimmers“ verkauft. Hier steht die Interaktion zwischen Jung und Alt im Mittelpunkt und die urbane „Jeder für sich“-Attitüde wird aufgehoben und in ein Miteinander mit Kindheitsgefühl und Geborgenheit verwandelt.

Wir haben mit Hannah, Julia, Paulo und Elisabeth, eine der Kuchenbäckerinnen, über das Projekt geredet.

Was ist die Vollpension und was ist ihr Ziel?
Julia: Die Vollpension ist ein Generationen-Kaffeehaus. Hier geht es nicht nur darum Jung und Alt in der Stadt wieder zusammenzubringen, sondern vor allem ältere Menschen die auf der Jobsuche sind Jobmöglichkeiten zu geben. Im Mittelpunkt stehen Jung & Alt. Und die besten Mehlspeisen.
Der Grundgedanke war die Frage, wo es die besten Mehlspeisen gibt. Und die gibt es eben nicht im Hotel Sacher sondern bei der Oma und der Tante Mitzi. Als wir ganz am Anfang vor zwei Jahren das erste Pop-up gemacht haben, dachten wir uns, dass es Leute gibt, die einfach nach Beschäftigung suchen oder nach Anschluss, nach neuen sozialen Kontakten. So sind wir über das Tun und Umsetzen darauf gekommen, dass es Menschen gibt, die ganz wenig Pension haben und sich gerne etwas dazuverdienen möchten. So versuchen wir nicht nur den Raum und die Caféhausatmosphäre zu schaffen sondern auch ein Bewusstsein für Themen wie Vereinsamung im Alter oder Altersarmut zu schaffen.

Wie wurde die Vollpension von einem Nebenprojekt zu einer Idee mit fixem Standpunkt?
Hannah: Es wäre schade, wenn das ein Nebenprojekt geblieben wäre, für das wenig Zeit da war. Moriz und Mike, die die Vollpension ja initiiert haben, haben Dank der großen Nachfrage dann gesehen, dass es da ein echtes Potential für etwas Größeres gibt—für eine dauerhafte Einrichtung. Die Zwei sind dann auf Julia und mich zugekommen und haben gesagt „Hey, wir haben dafür weder nicht die Ressourcen und sind mit dem Hosenbusiness ohnehin schon eingedeckt, habt´s nicht Lust da was Größeres draus zu machen?“ Quasi hier ist die Idee, please take it und macht was daraus. Ich finde die Idee großartig, war immer gerne Gast in der Vollpension und finde dass die Welt sowieso nie genügend guten Kuchen und liebe Omas haben kann. Somit: challenge accepted.

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Wie kam es dazu, dass ihr das Projekt gemeinsam umsetzt? Kennt ihr euch schon länger oder hat euch die Vollpension zusammengebracht?
Hannah: Die Julia war eh von Anfang an bei dem Projekt dabei und wir haben uns allesamt im Impact Hub Vienna kennengelernt. Das ist ein Co Working Space, in dem sich Leute tummeln die soziale und ökologische Unternehmen starten. Mittlerweile sind wir sehr gut befreundet und so hat es sich ergeben, dass wir diese Geschichte jetzt gemeinsam hochziehen. Was die Julia und mich verbindet ist der Gedanke, dass es etwas sehr natürliches ist, dass Generationen etwas miteinander zu tun haben und des schade oder fast gefährlich ist wie wir gerade in Städten oft isoliert von anderen Generationen vor uns hinleben. Dass die Älteren den Jüngeren ihr Wissen und ihre Lebenserfahrung weitergeben und umgekehrt Austausch stattfindet, das ist ja eigentlich das natürlichste der Welt.

Was ist eure Motivation? Warum ist euch dieses Projekt so wichtig?
Hannah: Wir kommen beide vom Land und aus einer sehr bodenständigen Gegend. Wir haben allesamt eine sehr gute Beziehung zu unserer Oma, was das Ganze bestimmt auch fördert. Ich habe mich schon immer gefragt, wieso ich es in der Stadt nicht schaffe mit älteren Leuten in Verbindung zu kommen. Gerade heute in der Früh hatte zum Beispiel ich ein sehr nettes Erlebnis mit einer alten Dame in der Straßenbahn, die angefangen hat mit mir zu reden. Selbst mir ist, wenn ich ehrlich bin, dann als erster Gedanke gekommen „Oh Gott, was rede ich denn jetzt mit ihr?“ Dann habe ich mich aber darauf eingelassen und es hat sich ein total nettes Gespräch ergeben. Sie hat mir ihre halbe Lebensgeschichte erzählt. Mit 90 Jahren lebt sie alleine, ihr Mann ist gestorben, ihre Kinder sind im Ausland und die Enkelkinder kommen sie auch nie besuchen. Ich habe ihr dann von der Vollpension erzählt und sie gefragt ob sie gerne bäckt. Es ist ein sehr schönes Gespräch entstanden und ich habe mich dann gefragt, warum so etwas nicht öfter möglich ist. Gerade in Städten lebt man nebeneinander her und mit der Vollpension wollen wir einen Raum schaffen, in dem man nicht nebeneinander, sondern gemeinsam auf Augenhöhe miteinander ist. Dass man sich die Zeit nimmt, als junger Mensch den älteren zuzuhören und umgekehrt. Ich glaube, dass in unserer immer schneller werdenen Welt, immer wichtiger wird.

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Wie treten die Pensionisten die mitmachen möchten mit euch in Kontakt? Kommen die zu euch, sucht ihr sie oder wie läuft das?
Julia: Auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Ganz am Anfang war es so, dass wir Anzeigen im Karriereteil des Standards beispielsweise hatten. Wir haben es aber auch beim Billa ausgehängt. Die Leute sind dann auf uns zugekommen. Seither ist es eigentlich so, dass ganz viele über Bekannte kommen. Oder Leute, die da waren erzählen es weiter. Wir haben es auch auf Facebook ausgeschrieben—es gibt also die unterschiedlichsten Kanäle. Wir suchen laufend Leute die mitmachen.

Es gibt keine begrenzte Teilnehmerzahl?
Julia: Wir hatten bisher 17 „Oldies“ geringfügig bei uns angestellt, die unterschiedlich viel involviert waren. Der nächste Schritt ist einen dauerhaften Standort in Wien zu eröffnen und vor allem da brauchen wir noch Leute.

Elisabeth, wie erleben Sie die Vollpension?
Elisabeth: Ich bin relativ kurz dabei. Über meine Schwiegertochter habe ich davon erfahren. Die hat mir gesagt, dass es auf Facebook einen Aufruf gibt, dass Omas gesucht werden. Dann habe ich mich entschlossen das zu machen, habe angerufen und wurde angestellt. Die Julia hat mich dann tatsächlich genommen.

Es ist also eine schöne Abwechslung?
Elisabeth: Ist es, ja. Es macht Spaß mit den jungen Leuten zu arbeiten. Das gefällt mir gut.

Was ist Ihre Mehlspeisen-Spezialdiät?
Elisabeth: Mein Zucchinikuchen ist sehr gut angekommen.
Hannah: Und der Ameisenkuchen!

Gab es manchmal Probleme zwischen den Generationen?
Hannah: Wie in jedem Projekt menschelt es halt sehr stark. Oft geht es gar nicht so sehr um den Altersunterschied, der eine Schweirigkeit darstellt. Am Ende sind wir alle Menschen mit Gefühlen und Geschichten. Ich glaube es ist normal, dass es da auch manchmal tuscht. In der Vollpension ist der soziale Aspekt eben sehr wichtig und wir haben uns dazu entschlossen, dass wir einen klaren Fokus auf die soziale Thematik legen. Wir wollen nicht nur für die älteren sondern auch für uns Jüngere einen Raum kreieren in dem es uns gut geht. Weil am Ende des Tages gestalten wir uns mit diesem Projekt unsere Realität. Deswegen gibt es strukturell ganz klare Trennungen. Auf der einen Seite gibt es die Gastro- und Businessthematik, wo es schon mal stressig werden kann. Da kommt auch der Paulo ist Spiel. Der bringt die Gastro-Expertise mit ins Team. Dann gibt es ganz klar das Team—das ist Julias Bereich—dass sich drauf fokussiert, dass das soziale Gefüge funktioniert. Es ist wichtig herauszufinden, wie man am besten zusammen arbeitet. Bei älteren Menschen braucht man vor allem Zeit: man muss viel zuhören und das wollen wir auch. Am Anfang des Projektes gab es dafür keine Zeit. Jetzt wo wir richtig mit dem Dauerbetrieb losstarten müssen Strukturen geschaffen werden wie wir alle gut miteinander arbeiten können und Raum für jede/n Einzelne/n ist.
Julia: Man muss einen Raum schaffen, in dem offenen Kommunikation stattfinden kann. Man lernt gegenseitig voneinander. Ich habe das Gefühl, dass ich von den Älteren ganz viel lerne. Das verlangt Empathie, sich in den anderen hineinzufühlen. Mein Ziel ist es Strukturen zu schaffen, wo jede Persönlichkeit Platz hat. Es muss auch Platz für Konflikte geben. Es ist wichtig, dass man die austragen kann. Sonst funktioniert es nicht.

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Im Sommer habt ihr eine Tour durch Österreich gemacht. Wie war die Rezeption in den anderen Städten?
Hannah: Vielleicht mag die Elisabeth dazu was erzählen?
Elisabeth: Ich war drei Tage in Linz dabei. Mir hat es sehr gut gefallen und ich denke, dass es auch den Leuten trotz schlechtem Wetter sehr gut gefallen hat. Es waren sehr viele Besucher da und unsere Kuchen sind wie die warmen Semmel weggegangen. Es war sehr nett.
Julia: Wir haben viel super Feedback auch in den anderen Städten bekommen. Es geht sehr viel um die menschliche Ebene. Im Alltag hat jeder seine Rolle. Wenn man aber bei der Oma ist, dann ist man wieder Kind. Das macht es auch möglich, dass eine sehr offene Atmosphäre entsteht, wo man leichter ins Gespräch kommt. Wo es ganz normal ist, dass man sich irgendwo dazusetzt.
Bei der Tour war es auch sehr schön, dass wir auf kleineren Plätzen stationiert waren. Gerade in Graz, hat es auf dem kleinen Platz total nach Kuchen gerochen, im Hintergrund spielt die Musik und die Leute reden miteinander, auf den Tischen liegen alte Comic-Hefte herum und am Plattenspieler tüdelt Charles Aznavour seine größten Hits vor sich hin.
Hannah: Mit dem klischeehaft überspitzten Design rund um die Strudel-Oma herum schaffen wir es bei sehr vielen Leuten Kindheitserinnerungen zu wecken. Egal ob sie alt oder jung sind—jeder von uns hat eine Mama, jeder von uns hatte zumindest einmal eine Oma, manche von ihnen vielleicht kein tolles Verhältnis, aber bei vielen Leuten weckt es eben schöne Kindheitserinnerungen.

Wie sieht die ideale Zukunft der Vollpension aus?
Hannah: Dass wir hoffentlich bald ein Lokal in Wien haben. Wir suchen jetzt wirklich schon lange genug, und dass wir dann endlich aufsperren können. Und dass es dann optimal anläuft und wir einen Raum kreieren, in dem wir unsere 15-20 SeniorInnen anstellen können, wo uns die Gäste die Bude einrennen und wir dann relativ rasch an die Expansion des Konzeptes denken können. Die Vollpension in Graz wäre mein erstes Ziel. Der Paulo wartet schon, dass er in London die Vollpension aufsperren darf und in Barcelona und in Rom. Das ist uns wichtig. Es soll wirklich eine große Idee werden. Weil wir uns als Social Business verstehen—wir wollen ein Bewusstsein für dieses Thema schaffen und durch die Skalierung das soziale Thema weiter streuen können.

Was läuft euer Meinung nach im österreichischen Sozialsystem falsch? Was gehört verbessert?
Hannah: Da gibt es diese Zahl: 596 700 alleinstehende PensionistInnen die in Österreich unter der Armutsgrenze leben. Die Armutgrenze ist bei 1090 Euro pro Monat definiert. Das ist schon eine irre Zahl. Eine halbe Million ältere Menschen, die wahrscheinlich ihr Leben lange gearbeitet haben, die diese Welt ja auch aufgebaut haben—die hatten ja keine einfache Zeit—die haben echt viel gemacht. Da gibt es einen Spruch: Wie eine Gesellschaft mit den älteren umgeht, ist ihr Spiegel. Oder so.
So eine Zahl wie diese muss echt in einem Land wie Österreich nicht sein. Initiativen, wie die Vollpension, setzen da an und versuchen Lösungen zu finden. Das geht aber natürlich nur begrenzt. Vorallem ist da auch der Staat gefragt entsprechende Vorsorgesysteme zu kreieren und entsprechende Aktionen zu setzen um mit dem demografischen Wandel umgehen zu können.
Ich persönlich komme ja sehr aus der Entrepreneurship Welt glaube stark an die Kraft von einzelnen sozialen Initiativen. Natürlich gibt es gewisse Thematiken die vom Staat gelöst werden müssen. Ich glaube aber, dass es ebenso wichtig ist, dass man Leute unterstützt, die genau solche Sozialprojekte angehen wollen und proaktiv und positiv unsere Welt und Zukunft nachhaltig mitgestalten. Dass auch die Zivilgesellschaft gefördert wird. Ich glaube schon, dass wir uns das Leben manchmal ein bisschen einfach machen indem wir sagen, dass das Sozialsystem in Österreich so schlecht ist und der Staat versagt. Klar gibt es Themen die im argen liegen und wo der Staat gefordert ist Lösungen zu finden. Es gibt aber wirklich auch viele Leute die etwas tun wollen und ich glaube da sollte angepackt werden. Dieses „Unternehmer-Sein“ zu fördern. Das wäre sehr, sehr wichtig. Mit Unternehmer meine ich jetzt nicht nur „for profit“, sondern das Umsetzen, Probleme zu adressieren und proaktiv und nachhaltig zu lösen. Da kommen von der Politik nicht genügend Anreize um diese Selbstinitiative zu fördern.
Elisabeth: Ich denke das Sozialproblem wäre in Österreich zum Teil gelöst, wenn man fürs Erste die Menschen ordentlich bezahlen würde. Solange es jetzt immer noch Tausende gibt, die im Monat weniger als 1000 Euro verdienen—mit diesem Geld kann man nicht leben. Da wäre schon ein großes Problem gelöst. Da müssen Unternehmer überlegen, ob sie nicht kleine Abstriche machen können und dafür können Hunderttausende besser leben.
Hannah: Es geht um nachhaltiges Wirtschaften.
Julia: Man müsste mehr Bewusstsein dafür haben, welche Verantwortung man hat. Wie sich das, was man als Unternehmen tut, auf das Umfeld auswirkt. Ich denke dass es aber doch langsam schon einen positiven Wertewandel gibt.

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Gab es eine Erfahrung, die besonders hervorgestochen ist oder ist das schwer zu definieren?
Hannah: Wir sind ein komplett neues Team dass sich in den letzten paar Monaten zusammengewürfelt hat. Das Projekt „Oma on Tour“ war beispielsweise ein bisschen wie eine Klassenfahrt, wir sind alle sehr zusammengewachsen. Wenn man gemeinsam Geschichten erlebt. Die Tour an sich war für mich ein sehr schönes Erlebnis. Es ist ein bisschen wie Familie—das schätze ich sehr.
Paulo: Es gibt ein blindes Vertrauen.
Julia: Ich bin ja seit Anfang an dabei und es ist schön zu sehen, wie sich die Menschen entwickeln. Unsere Frau Charlotte, eine unserer Bäckerinnen die von Anfang an dabei war, war durch die Vollpension bei vielen Interviews, im ORF bei der Barbara Stöckl. Und wenn man dann vergleicht, wie man den Menschen kennengelernt hat und er war noch ein bisschen vorsichtig und dann sieht man ihn auf einer Bühne und er erzählt aus dem Leben…Das gibt mir sehr viel.

Wollt ihr noch etwas loswerden?
Hannah: Es sollte viel mehr solcher Projekte geben. Und viel mehr glückliche Omas uns Opas. Und viel mehr guten Kuchen.
Ich glaube, dass in unserer Gesellschaft gerade ein Umdenken stattfindet und wir in einer Zeit des Wandels leben. Ich glaube, dass gerade diese Grassroots Projekte und Sozialunternehmen enormes Potential haben zu verändern und einen Umschwung zu bringen
Bei uns in der Vollpension geht es u.a. auch um Entschleunigung, dass man sich mehr auf das Gegenüber einlässt und man wieder mehr im Moment ist. Dass man die kleinen Dinge wieder mehr schätzt. Wir wollen einen Ort schaffen an dem man sich zuhause fühlt. Wir arbeiten ja mit dem natürlichsten der Welt- da gibt´s Alt und Jung und Menschen die Geschichten mit sich tragen und füreinander da sind.. Die Gesellschaft neigt zur Perfektion und schafft sich damit künstliche Barrieren. In der Vollpension muss nicht alles perfekt sein- da geht´s um Geborgenheit und Miteinander und um die Freude über ein geiles Stückerl Kuchen.
Paulo: Ich habe in Österreich keine Familie. Hier in der Vollpension habe ich Omas zum Kuscheln.

Text und Interview: Isabella Khom / Fotos: Kurt Prinz



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